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Eine Tablet-Klasse ohne Pädagogik macht noch keine moderne Schule. Werden Bildung, Lernen und Schule mit neuen Unterrichtstechnologien – digital – grundsätzlich verändert? Noch finden sich viele Schulen und PädagogInnen auf Suchwegen nach pädagogischen Konzepten, die einen Mehrwert im Lernen bringen.

Diese Seite soll dazu beitragen, aktuelle Studien, Artikel, Berichte, Musterstundenbilder, Apps, neue Technologien u.a. bekannt zu machen.

Ein großes Projekt im Schuljahr 2013/14: Connected Kids

„Connected Kids“ ist eine Initiative von T-Mobile (Helmut Spudich) mit dem digiTeam (Christoph Derndorfer, Johanna Heisler, Paul Kral, Ursula Mulley, Susanne Rainer, Barbara Zuliani).

Unsere Ziele sind:

  • Tablets und Apps in das Klassenzimmer bringen,
    situierte Lernumgebung mit Tablets (iPad, Samsung Galaxy) und Apps gestalten,
    mit PädagogInnen die ersten Schritte mit Tablets und Apps gehen,
    PädagogInnen zeigen, wie Tablets und Apps im Unterricht integriert und pädagogisch wertvermehrend eingesetzt werden,
    SchülerInnen als Lernende diesen neuen Zugang neben Büchern, Hefte und Tafel erleben lassen,
    SchülerInnen geleitet und experimentierend mit App umgehen lernen,
    SchülerInnen in dieser kurzen „trial-and-Error“ fit und kompetent im Umgang mit einigen Apps machen,
    SchülerInnen als TutorInnen gegenüber ihren Eltern, Freunden, DirektorInnen, Elternverein und PensionistInnen erleben,
    Eltern vorführen, dass Tablets und Apps mehr können als „spielen und abschießen“,
    dass Tablets ein pädagogisch sinnvolles Werkzeug für den Unterricht sind – das Buch und die PädagogInnennicht ersetzen, sondern ergänzen und
    SchülerInnen als BotschafterInnen für Tablets und Apps gewinnen.
 

Connected Kids im Schuljahr 2014/15: Lernen im vernetzten Klassenzimmer GOES TABLETS.

 Tablet 1 Quadrat (599 x 600)

Bildnachweis „Marlena König/T-Mobile“

20 Schulen können an dem neuen Projekt teilnehmen.
„Mit dem Projekt „Connected Kids“, das auf das Lernen mit Tablets im Klassenzimmer fokussiert ist, konnten Volksschul-, Mittelschulklassen und ein Sonderpädagogisches Zentrum Lernen mit Hilfe digitaler Medien praktisch erproben. Insgesamt 16 Klassen wurden von November 2013 bis April 2014 mit einem Internet-HotSpot (HOME NET) von T-Mobile sowie individuellen Tablets für die Kinder ausgestattet. Mit Unterstützung eines Teams digitaler TutorInnen unter Leitung des früheren Direktors des Pädagogischen Instituts der Stadt Wien, Paul Kral, konnten LehrerInnen mit ihren SchülerInnen die Möglichkeiten erkunden, die digitale Medien für Erwerb und Produktion von Wissen bieten.“ (Presseaussendung von T-Mobile vom 29.04.2014)

Durch die neuen Technologien haben sich Arbeitswelt, aber auch Privatleben – somit auch das Lebensumfeld von SchülerInnen – massiv verändert: die Formen wie sie sich Informationen verschaffen und Information geben, miteinander kommunizieren, sich vernetzen, zusammenarbeiten, einkaufen…

Für viele Kinder und Jugendliche gehören Internet, Smartphones, Tablets, Facebook, Google& Co heute zum täglichen Leben. Dennoch existiert der „digitale Gap“ zwischen Schule/ Klassenzimmer und Alltag/ Freizeit der SchülerInnen.

Aufbauend auf den Erfahrungen von „Connected Kids“ und im Wissen, dass „eine Tablet-Klasse macht noch keine neue Schule“ macht, setzt das Konzept „Lernen im vernetzten Klassenzimmer GOES TABLETS“ weiterhin auf die aktive Einbindung von Tablets für SchülerInnen, PädagogInnen und Eltern als pädagogische Innovation, aber auch als Bewältigungsstrategie zum kompetenten Umgang mit den neuen digitalen Medien.

Lernen mit Tablets in Klassenzimmern gibt Antworten auf das WAS (Inhalte des Lernens) und das WIE (Modalität des Lernens). Dabei werden Inputs in vier pädagogische Dimensionen[1] angepeilt:

  • Wissen-Lernen (kognitive bzw. reflexive Erfahrungsprozesse ermöglichen)
  • Können-Lernen (praktisches Handlungs- und Interaktionswissen erwerben)
  • Leben-Lernen (biographisches, soziales und kulturelles Lernen üben)
  • Lernen-Lernen (das WIE des Lernens lernen)

Eine Tablet-Klasse macht noch_Seite (960 x 466)

Digitale Medien haben auf Lernprozesse aufgrund ihrer medialen Form (bestimmte technische Charakteristika) eine immanente Wirkung. So können bestimmte Medien die Lernmotivation erhöhen und ein intensiveres Lernverhalten mit sich bringen (durch Visualisierung, Simulation, Interaktivität, etc.). Lerninhalte, Lerntempo und zeitliche und örtliche Planung des Lernens können von den Lernenden selbst organisiert werden. Gleichzeitig stellen digitale Medien auch einen „Rohstoff“ dar, indem sie Gestaltungsspielräume eröffnen, die durch ein mediendidaktisches Konzept gestaltet werden können. Auf diese Weise wirken Medien auf SchülerInnen. Parallel dazu wirken SchülerInnen wiederum auf digitale Medien zurück, indem sie bei der Nutzung bestimmte Erwartungen an Medien haben und ihnen somit bestimmte Wirkungen zuschreiben. In der Literatur stellt Kerres[2] dazu die Hypothese auf, dass die „Wirkungen neuer Medien … demnach nicht Effekte [sind], die von gestaltenden Medien ausgehen, sondern von dem, was Menschen mit den digitalen Medien machen.“

[1] Dimensionen des Lernens nach Göhlich/Wulf/Zirfas 2007. Pädagogische Reflexionen über das Phänomen Lernen finden sich auch in: Mitgutsch/Sattler/Westphal/Breinbauer 2008

[2] Kerres, Michael (2003): Wirkungen und Wirksamkeit neuer Medien in der Bildung. In: Keil-Slawik, Reinhard; Kerres, Michael (Hrsg.): Wirkungen und Wirksamkeit Neuer Medien in der Bildung. Münster: Waxmann, S. 33.

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Link: Freie Teacher Tools

Symbaloo Widgets Symbaloo United Tools for Schools

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Apps für Mathematik

Apps für Biologie

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Pädagogische Hochschule St. Gallen. ICT- und Medienkompetenzen

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Die Plattform für iPad-Projekte in der Schule

A lesson about every single element on the periodic table

Periodensystem (600 x 530)      Kein App, aber ein interaktives  TED-Ed-Video